Hochgeschwindigkeits-Ausbau in Attendorf
06.08.2026 / News / Allgemein
Gemeinde errichtet 30 weitere Klein(st)kinder-Betreuungsplätze
Aktuell sind wir die fünftgrößte Kommune im Bezirk Graz-Umgebung, insbesondere junge Familien siedeln sich gerne hier an. Mit mehr als 1.200 Kindern und Jugendlichen zählt Hitzendorf zu den „jüngsten“ Gemeinden in Graz-Umgebung. Seit Jahren hat man sich dem Ausbau des Betreuungsangebotes verschrieben und zuletzt 15 Prozent mehr Plätze in Kindergärten, Kinderkrippen und bei Tagesmüttern geschaffen. 2027 soll eine weitere Kindergartengruppe und eine Einrichtung für Gemeindetageseltern in Attendorf folgen.
„Das hat in den letzten Jahren zu einer starken Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kleinst- und Kleinkinder geführt“, so Bürgermeister Thomas Gschier, der das Thema zur Chefsache erklärt hat. Seit seinem Amtsantritt 2023 wurden eine neue Kindergartengruppe im ehemaligen Gemeindeamt Attendorf, eine Gemeindetagesmutter sowie eine Tagesbetreuungsstätte eingerichtet. So konnten kurzfristig zu den bestehenden 170 Betreuungsplätzen im Gemeindegebiet weitere 30 geschaffen werden.
Nun steht der nächste Quantitätsschub ins Haus: Nach zügiger Planung und erfolgreichen Finanzierungsverhandlungen baut man am Standort Attendorf eine weitere Kindergartengruppe für 22 Kinder und zwei Tageselterngruppen für mindestens acht Minis. „Wir waren eine der ersten Gemeinden, die beim aktuellen Förder-Call beim Land Steiermark mit einem umsetzungswürdigen Projekt vorstellig wurden“, berichtet Bgm. Gschier. Im Mai kam das grüne Licht, im Gemeinderat wurden alle Baulose bereits einstimmig (!) vergeben, dieser Tage haben die Bauarbeiten begonnen.
Insgesamt ist das Projekt im ehemaligen Gemeindeamt Attendorf mit 2,3 Mio. Euro veranschlagt, die bereits zur Gänze finanziert sind: Aus dem Zukunftsfonds des Bundes kommen 1,6 Mio. Euro, dazu 315.000 Euro Förderung vom Land sowie – auf Betreiben von Bgm. Thomas Gschier – weitere 400.000 Euro als Bedarfszuweisung des Landes Steiermark. Die Gemeinde selbst wird somit keinen weiteren Euro angreifen müssen – vorausgesetzt, das Projekt wird bis spätestens Sommer 2027 fertig. Ansonsten verfallen die Förderungszusagen.
Die Arbeiten wurden zum größten Teil an Firmen aus der Region vergeben, und wie es aussieht, könnten die Baukosten sogar leicht unterschritten werden. Die Abbrucharbeiten sind bereits im Laufen, die Kinderkrippe bleibt während der Bauphase geöffnet. Die dislozierte vierte Kindergartengruppe im ehemaligen Attendorfsaal muss dagegen aussiedeln: In der Nachbargemeinde Söding wurde vor einem Jahr ein komplett neuer Kindergarten eröffnet, und eine der vier Gruppen steht dort derzeit noch leer. Nun wurde über Gemeinde- und Bezirksgrenzen hinweg die Nutzung dieser Räumlichkeiten für die Hitzendorfer Kinder fixiert.
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